Darmkrebs und Tumorwachstum mit fettigem Fisch vorbeugen


Quelle: http://gut.bmj.com/content/early/2016/07/01/gutjnl-2016-311990

Bei zunehmend schlechter Ernährung, ist es kein Wunder, dass Darmkrebs in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Viele Männer und Frauen sind schon von dieser Krankheit betroffen. Omega-3 Fettsäuren aus dem Fisch sollen dabei helfen, das Risiko für Darmkrebserkrankungen zu reduzieren und das Tumorwachstum bei vorhandener Erkrankung zu unterdrücken.

Mindestens zweimal die Woche fettigen Fisch mit auf den Teller.

Mindestens zweimal die Woche fettigen Fisch mit auf den Teller.

Die Wissenschaftler aus der zitierten Studie, fanden heraus, dass Menschen die regelmäßig Fisch (Lachs, Sardinen, Makrelen) Konsumieren, ein um bis zu 70 % geringeres Risiko hatten an Darmkrebs zu versterben. Bei dieser Studie untersuchten sie die Daten von 200.000 Probanden aus zwei Kohortenstudien von überwachten Patienten. Von Vorteil für die Aufnahme von Omega-3 scheint hier auch ein BMI unter 25 zu sein.

Ca. 0,3g an Omega-3 sollen ausreichen um das Risiko an Darmkrebs zu versterben um 41 Prozent zu reduzieren. Eine normale Portion fettiger Fisch enthält ungefähr 1,8 g. Die Einnahme setzt aber eine regelmäßige Zufuhr von über zehn Jahren voraus. Ein bis zwei Portionen Fisch die Woche reichen aus um die positiven Effekte zu fördern. Bei zusätzlichen 0,15g verringerte sich das Risiko um bis zu 70 %.

Die Hintergründe sollen im Zusammenhang mit dem verbesserten Blutfluss stehen. Jedoch kann nicht ausgemacht werden, ob vielleicht auch das enthaltene Vitamin D im Fisch einen Teil dazu beitragen kann, den Darmkrebs vorzubeugen. Deshalb gibt es generell auch keine Beweise für einen Vorteil von Omega-3 Nahrungsergänzungsmittel. Bevorzugt sollte deshalb immer der fettige Fisch gegessen werden.