Tag 27/28 – 06.-07.08.2016 Entspannung

Das Wochenende ist eigentlich nur zum entspannen da gewesen. Nach dem Wettkampf am Freitag, habe ich am Samstag überhaupt nicht mehr gemacht. Das hat sich am Sonntag bezahlt gemacht, wo ich einen Halbmarathon als Training gelaufen bin. Das Tempo ist relativ locker gewesen und ich habe mich sehr gut gefühlt, und trotzdem eine 1:31 hingelegt. Am Vortag habe ich mit ein paar Bohnen experimentiert, die ich mir am Abend noch gegönnt habe. Insgesamt 80 g Kohlenhydrate diesen Tag. Ziel ist es jetzt langsam herauszufinden, mit welcher Methode zu laden ich am besten im Marathon sowohl gefüllte Glykogenspeicher, als auch Ketonkörper nutzen kann. Beim Lauf heute habe ich mich sehr gut gefühlt und werde vor den nächsten Wettkämpfen ein paar ganz leichte Ladetage einführen. Allerdings wird sich das maximal um 50-100 g Kohlenhydrate bewegen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen oder Monaten noch einmal das Geld für eine Sprioergometrie übrig habe und meine Fettverbrennung nach gut 1,5 Jahren ketogen noch einmal testen kann.

Nach dem Halbmarathon, habe ich 1 Stunde später wieder die leichte Unterzuckerung gemerkt. Direkt nach dem Laufen habe ich mir EAA Pulver in 500 ml Milch gerührt. Danach gab es noch ein paar schwarze Johannisbeeren in Wasser, wie unten abgebildet und ein paar Hähnchenschenkel. Nach einem sehr kurzen Schlaf von nur 10 Minuten, ging es mir wieder richtig gut und von der Unterzuckerung keine Spur mehr. Es lohnt sich definitiv kurz hinzulegen und den Körper erst mal zur Ruhe kommen zu lassen. Insgesamt bin ich heute ziemlich im Defizit geblieben, da ich kaum Hunger hatte. Ca. 150 g reines Körperfett sollte ich heute verbrannt haben. Den Halbmarathon bin ich übrigens auch komplett ohne Wasser gelaufen, da ich meinen Körper im Training darauf trainieren möchte sparsam damit umzugehen. Probleme mit Krämpfen oder Wassermangel hatte ich nicht. Der Vorteil von leichtem Laden mit Kohlenhydraten liegt auch darin, dass man etwas mehr Wasser halten kann. Ich werde euch natürlich berichten, wie es sich bei den nächsten Wettkämpfen dann verhält, wenn ich die Ladephasen so wie in meinem Vortrag durchführe. Der Halbmarathon hat sich allerdings extrem gut gefühlt, was mich gerade sehr freut und zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Mit den unten gezeigten Blasenspflaster, kann ich wieder weiterlaufen. Die kann ich nur empfehlen, wenn es etwas größere Blasen gibt und ihr Probleme damit bekommt. Alle anderen Blasenspflaster, die ich sonst so probiert habe, haben überhaupt nichts gebracht oder sind verrutscht.

Das Krafttraining habe ich die letzten Tage ein bisschen vernachlässigt und werde ich ab Montag wieder einführen. Ich werde dann mal schauen, ob ich im Bankdrücken beim Maximalversuch Kraft verloren habe oder nicht. Allerdings konzentriere ich mich jetzt auf den Marathon und werde das Krafttraining in Bezug auf die stabilisierende Muskulatur weiter fortsetzen. Die nächste Woche werde ich versuchen mein Trainingspensum weiter zu erhöhen, da mein Körper sich sehr schnell regenerieren kann und sich somit den Benefit aus mehr Trainingseinheiten ziehen möchte. Die Laufstrecken werden sich auch ein bisschen ändern. In zwei Wochen ist der StrongmanRun in Ferropolis, wo ich meine Ausdauer dann auf den Punkt bringen möchte.


Blasenpflaster, das ich nur empfehlen kann.

Blasenpflaster, das ich nur empfehlen kann.

Schwarze Johannisbeeren gefroren in Wasser ;)

Schwarze Johannisbeeren gefroren in Wasser 😉