Studie: Ketogene Ernährung bei Autismus (09/2016)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27594980?dopt=Abstract (09/2016)

Ketogenic diet modifies the gut microbiota in a murine model of autism spectrum disorder. (09/2016)

In Menschen mit Autismus wurde festgestellt, dass es eine Störung der Darmflora gibt. Dabei ist sowohl die Zusammensetzung der Darmbatkerien und die Funktion des Verdauungstraktes gestört. In der Studie an Mäusen über 10-14 Tagen sollte untersucht werden, ob eine Therapie mit ketogener Ernährung helfen kann.

Ergebnis:

Die Darmflora veränderte sich mithilfe der ketogenen Ernährungsweise. Die Interaktion zwischen Darm und Gehirn kann dadurch beeinflusst werden. Die antimikrobiellen Effekte der ketogenen Ernährung zeigen sich in einer verminderten Gesamtbakerienanzahl.

Dadurch kann erklärt werden, warum eine ketogene Ernährung eine Möglichkeit bietet die neurologischen Symptome von Autismus zu mildern. Die gleichen Effekte können natürlich auch bei anderen Krankheiten eintreten.


Hier zeigt sich (wenn auch in einer Studie an Mäusen) eine positive Auswirkung auf die Zusammensetzung der Darmbakterien und damit Auswirkung auf den gesamten Körper durch bessere neurologische Zusammenarbeit.

Interessante Punkte aus der Studie:

  • Ketogene Ernährung verändert die Darmbakterien positiv
  • Antimikrobieller Effekt der ketogenen Ernährung = weniger Gesamtbaketrien
  • Dadurch auch positive Auswirkungen auf das Nervensystem und Gehirn