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Dieses Thema enthält 321 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Magnus vor 1 Monat.

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    Magnus
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    1,5 Monate ist mein letzter Beitrag mittlerweile her. Am 1.12.17 habe ich noch die Prognose gestellt, dass es jetzt wieder etwas ruhiger wird bei der Arbeit… das haben wir eigentlich auch erwartet, aber es kam anders. Auch der Dezember war genau so voll wie der November. Die Monate vor dem November war recht wenig los, es kamen nur wenige neue Aufträge rein, dann haben wir im November und Dezember in zwei Monaten den halben Jahresumsatz rein bekommen, entsprechend hatten wir richtig was zu tun und viel der Alltagsarbeit ist liegen geblieben, was wir jetzt natürlich nacharbeiten müssen. Trotzdem habe ich versucht mein Training voll durch zu ziehen. Vom 24.12.17-31.12.17 waren wir dann auf Mallorca, Radfahren. Leider lief dort nicht alles nach Plan und auch die ersten zwei Wochen im Januar waren nicht gerade glorreich  Es gibt also einiges zu erzählen und der Post wird wohl noch einmal etwas länger als sonst 😀
    Ich hab den Post wie folgt unterteilt:

    1. Training im Dezember & Radurlaub Mallorca
    2. Zusammenfassung 2017
    3. Probleme Anfang Januar 2018
    4. Pläne 2018
    5. Langfristige Planung
    6. Ernährung

    1. Training im Dezember & Radurlaub Mallorca
    Ich fange mal mit dem Training im Dezember an. Insgesamt kam ich auf folgendes Pensum:
    Radfahren: 1110.62km / 47h 21m 21s
    Laufen: 101.88km / 8h 15m 8s
    Schwimmen: 25.6km / 9h 59m 37s
    Gesamt: 1238.1km / 65h 36m 6s
    Das Ziel von 70h habe ich leider nicht erreicht, das lag vor allem daran, dass ich die ersten 11 Tage kein Lauftraining hatte & auch beim Radfahren habe ich mich auf den Arbeitsweg beschränkt… Aufgrund von Problemen in der Hüfte musste ich einen Arzttermin abwarten. Diagnose war eine Blockade in der linken Hüfte (eventuell war das auch die Ursache für meine Probleme mit der Achillessehne). Der Arzt hat dann ein paar Minuten an mir herumgedrückt, mich zusammengefaltet, auseinander gezogen usw. und meinte dann, dass jetzt alles wieder in Ordnung sei. Am 12.12.17 bin ich dann wieder in das Lauftraining eingestiegen. Danach lief alles einigermaßen nach Plan, bis zum Radurlaub. Auch dieser hat wie geplant angefangen. Dass ich dort (für meine Verhältnisse) wenig trainiere war geplant. Dieser Radurlaub war auf meine Frau abgestimmt und die trainiert zwar auch schon seit einiger Zeit regelmäßig, aber halt nie mehr als dreimal in der Woche. Geplant waren fünf Trainingsfahrten in sechs Tagen mit insgesamt ca. 300km. Ich wollte ab und zu am Abend noch Laufen gehen. Zuerst lief alles nach Plan. Wir sind am 24.12.17 vormittags angekommen und ich hab gleich mal nen 10km-Lauf absolviert. Auch vom 25-27.12 lief alle nach Plan. Wir hatte drei Trainings mit 62km, 59km und 66km und am 27.12 habe ich nach den 66km Radfahren noch 12km Laufen drangehängt. Am 28.12 hatte ich eigentlich einen Ruhetag geplant, aber meine Frau wollte unbedingt fahren gehen, also waren wir auch fahren… 56km locker, da meine Frau kurz nach dem Losfahren über Schmerzen am Fuß im Bereich der Achillessehne geklagt hat… sie hat sich aber nicht überreden lassen, das Training abzubrechen. Am 28.12 am Abend bekam ich dann Probleme mit Magen/Darm… und die Probleme waren richtig übel. Die Nacht habe ich zum großen Teil auf der Toilette verbracht. Natürlich gab es dann am 29.12 kein Training für mich und ich konnte auch meine Frau überreden, ihre Sehne einen Tag zu schonen. Auch diesen Tag habe ich zum großen Teil auf der Toilette verbracht :-D. Am 30.12 war dann unser letzter Trainingstag und ich habe versucht nochmal fahren zu gehen. Wir sind gemeinsam los, ich hatte aber ständig ein Blubbern im Bauch und es war mir doch zu heikel… nach 15km habe ich umgedreht und Lisa ist alleine weitergefahren. Ich bin daher nicht ganz auf meine 300km gekommen und auch das dritte Lauftraining ist ausgefallen. Den Rückflug habe ich zum Glück recht gut überstanden, aber es war ja auch nichts mehr im Darm, was hätte raus kommen können 😀

    2. Zusammenfassung 2017
    Bei der Zusammenfassung 2017 halte ich mich kurz… zwischen 1.1.17 und 31.12.17 hab ich folgende Distanzen trainiert:
    Radfahren: 13379km
    Laufen: 1015.57km
    Schwimmen: 217.5km

    3. Probleme Anfang Januar 2018
    Wie bereits erwähnt hat 2018 nicht besonders gut angefangen. Nachdem 2017 mit Magen/Darm-Problemen aufgehört hat, war ich der Hoffnung, dass ich im Januar gleich wieder richtig ins Training einsteigen kann. Entsprechend habe ich am 2.1.18 (meine Magen/Darm-Probleme waren fast in Ordnung) mit meinem normalen Training weiter gemacht… morgens mit dem Rad zur Firma, dann 5km zum Schwimmbad laufen, schwimmen und 5km zurück zur Firma laufen. Da war eigentlich alles i.O. Allerdings habe ich dann am Mittag Probleme mit den Nebenhöhlen bekommen. Zuerst hatte ich noch gehofft, dass es nur eine Kleinigkeit ist und ich schnell wieder trainieren kann. Das war leider nicht so. Das Schwimmtraining musste ich bis zum 13.01.18 unterbrechen und auch beim Radfahren habe ich mich auf den Arbeitsweg beschränkt. Die richtig akuten Symptome waren bereits nach 3 Tagen wieder besser, aber die Nebenhöhlen wollten einfach nicht frei werden. Trotzdem habe ich am 07.01.18 noch einen längeren, lockeren Lauf eingebaut. Ich wollte sehr locker laufen, aber dafür möglichst lange. Losgelaufen bin ich mit einem Puls von ca. 145BpM und einer Pace von ca. 4:45. Es hat sich richtig gut angefühlt und ich dachte, ich könnte das Tempo lange Zeit laufen. Nach ca. 18km kamen dann allerdings die ersten Ermüdungserscheinungen. Ich hatte nach wie vor die Kraft das Tempo zu laufen, aber es kamen Schmerzen in den Oberschenkel… meine Beine waren einfach nicht mehr gewohnt so lange zu laufen. Am Ende hatte ich dann 26km in 2h2m auf der Uhr stehen… und leichten Muskelkater in den Beinen :-D. Wegen der Erkältung kam nach diesem Lauf wieder erst einmal Trainingspause (ausgenommen die Fahrt zur Arbeit und zurück). Erst am 11.01.18 (Do) war ich nach der Arbeit wieder Laufen (8.4km in 39m13s) gefolgt von einem zweiten Lauf am 12.01.18 (wieder 8.4km dieses Mal in 39m31s). Samstag gab es dann das erste Teamtraining von unserem Triathlon-Liga-Team. 1h15m Athletiktraining in der Halle, 1h45m Radfahren (mit sehr intensiven Teilstücken bergauf :-D) und eine gute Stunde Schwimmen. Sonntag war ich dann noch einmal Laufen… wieder sehr locker, aber dieses Mal (aufgrund der Belastung Do/Fr) nur 22km, am Abend dann noch das Normale Vereins-Schwimmtraining. Körperlich war ich wieder fit, aber die Nebenhöhlen, Stirnhöhlen usw. waren immer noch zu. Diese Woche habe ich bisher normal trainiert. So langsam löst sich das Zeug in meinem Kopf auch langsam. Aber aufgrund der Trainingsausfälle werde ich es auch diesen Monat nicht schaffen über die 70h Training hinaus zu kommen… vielleicht schaffe ich es wieder auf 65h.

    4. Pläne für 2018
    Die gesundheitlichen Probleme Ende Dezember & Anfang Januar waren nicht das einzige, was in dieser Zeit nicht nach Plan lief. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich die Langdistanz in Regensburg (Challenge Regensburg) als Hauptwettkampf 2018 ausgesucht hatte und die Saison war auch schon durchgeplant… alles auf Regensburg im August ausgerichtet. Die Strecke in Regensburg ist sehr schnell und ich wollte endlich unter 10h bleiben, wenn alles nach Plan läuft war eine Zeit von deutlich unter 10h mein Ziel. Ende Dezember kam dann die Nachricht, dass der Veranstalter der Challenge in Regensburg Insolvenz angemeldet hat und das Rennen nicht stattfinden wird. Auch das Startgeld wird es wohl nicht zurückgeben. Wir haben dann die Abende auf Mallorca damit verbracht nach einer Alternative zu suchen. Es gibt ein paar Langdistanzen, welche nicht zu weit weg sind, aber die Meisten fallen aus verschiedenen Grünen aus. Frankfurt, Hamburg und Zürich sind alles IRONMAN-Veranstaltungen und Roth ist jedes Jahr nach wenigen Sekunden ausgebucht. D.h. die großen Veranstaltungen fallen raus. Bei den meisten Anderen gibt es Terminprobleme. Übrig bleibt der Carglas-Triathlon in Köln und der Knappenman. Der Knappenman ist leider am Arsch der Welt (zwischen Cottbus und Dresden), daher habe ich mich für Köln entschieden. Der passt auch zeitlich einigermaßen (Anfang September) so, dass ich nicht die gesamte Saison neu planen muss. Es gab noch einen dritten Wettkampf, der zeitlich gepasst hätte, aber der war in Podersdorf… in Österreich, östlich von Wien und somit auch am Arsch der Welt 😀
    Somit habe ich jetzt den Triathlon in Köln als Hauptwettkampf geplant. Im April werde ich noch den Marathon in Hamburg laufen und im November, nach unserem Laos-Urlaub, habe ich noch den Marathon in Bangkok geplant. Ansonsten habe ich nur kleine Wettkämpfe zwischendurch geplant.

    5. Langfristige Planung
    Auch zur langfristigen Planung gibt es was zu sagen. Wie ihr bereits erfahren habt, habe ich mein Training etwas geändert… ich habe die Umfänge gesteigert. Grund dafür ist, dass ich mich in der Vorbereitung für einen Double-Ultra-Triathlon befinde. Davon gibt es in Deutschland genau einen 😀 Der findet alle zwei Jahre in Emsdetten statt. Da er dieses Jahr im Juni ausgetragen wurde, wird die nächste Austragung vermutlich im Juni 2019 sein. Ich weiß noch nicht, ob ich das mit dem Laufen bis dahin hinbekomme, aber ich hoffe es…. Ich will nicht bis 2021 warten 😀

    6. Ernährung
    Auch bei der Ernährung will ich kurz das Jahr 2017 zusammenfassen. Ich habe im Schnitt 4250kCal am Tag gegessen, diese waren wie folgt aufgeteilt: 64% Fett, 15% Eiweiss und 21% KH.
    Januar bis März war ich noch ketogen unterwegs, danach low-carb, hab mir aber auch immer mal wieder was gegönnt und vor allem im Urlaub war ich mit den KH deutlich höher als sonst.
    Auch für 2018 habe ich jetzt erst einmal geplant die KH niedrig zu halten, aber nicht auf keto zu gehen… zumindest nicht für längere Zeit.

    Vermutlich hab ich jetzt trotzdem noch interessante Punkte vergessen zu erwähnen… diese kommen dann halt in einem späteren Post 😀

    #4383

    Magnus
    Teilnehmer

    Ziemlich ruhig geworden hier im Forum… da muss ich doch mal wieder was schreiben, auch wenn es vermutlich kaum jemanden interessiert 😀

    Gibt zwar nicht wirklich viel Neues, aber ich erzähle halt einfach mal ein bisschen.
    Der Januar hat ja, wie im letzten Post beschrieben, nicht ganz so gut angefangen. Gegen Ende lief es aber immer besser… ab dem 15.01.18 hatte ich jeden Tag trainiert. Erholungstag war meistens Montags, da hatte ich nur den Arbeitsweg und den dann natürlich locker. Insgesamt bin ich im Januar dann noch auf folgendes Pensum gekommen:
    Rad: 1200km / 47h 14m
    Lauf: 163km / 13h 05m
    Schwimmen: 24km / 9h 57m
    Gesamt bin ich also auf 70h 16m gekommen, was einem Tagesschnitt von 2h 16m entspricht. Bei dem schlechten Start in den Monat ist das mehr als ich erwartet hatte.

    in den Februar bin ich mit viel Training gestartet… in den ersten 7 Tagen waren es 18h 30m bzw. in den ersten 8 Tagen 21h 25m. Freitag bis Sonntag habe ich das Training allerdings reduziert und mich auf die Renovation des Hauses gekümmert… genauer gesagt Wände verputzen. Das kann man aber auch schon fast als Training verbuchen 😉 Am Sonntag beim Schwimmtraining hatte ich, nach über 7h Wände verputzen, doch einige Schwierigkeiten 😀
    D.h. Freitag hatte ich nur den Arbeitsweg (locker) ca. 1h 30m, Samstagfrüh einen Lauf und Sonntagabend das Schwimmtraining.
    Beim Lauf am Samstag hatte ich eigentlich gute 30km mit der geplanten Pace für den Hamburg-Marathon auf dem Plan… aber wie so oft kommt es anders als man denkt. Vor zwei Wochen hatte ich ein richtig gutes Lauftraining am Samstag… 21.1km in 1h25m26s, das war neue persönliche Bestzeit für die HM-Distanz (bisher war es 1:28:10 beim Rheinfelder Lauftag 2015). Vergangenen Samstag lief es allerdings nicht so gut. Ich hatte von Anfang an Probleme die Pace zu halten obwohl der Puls gar nicht mal so hoch war. Außerdem hatte ich auch gleich zu Beginn schon wieder Probleme mit der Hüfte. Ich habe dann doch wieder auf 21.1km verkürzt und war nach 1h30m21s zuhause. Jetzt werde ich erst einmal wieder das Laufen reduzieren und an meinem Hüftproblem arbeiten. So wie es aussieht ist schon wieder das ISG blockiert. Ich habe dann kurz überlegt, wer mir da am Besten helfen kann. Der Orthopäde, bei dem ich im Dezember war hatte zwar die Blockade schnell gelöst, dafür war ich aber auch einen dreistelligen Franken-Betrag los… für weniger als 10 Minuten 😀 Und es war nur eine kurzfristige Lösung. Wie sich gezeigt hat kamen die Probleme schnell wieder. Ich weiß jetzt, dass die Hüftprobleme von einem blockierten ISG kommen, aber was dafür sorgt, dass mein ISG ständig blockiert weiß ich noch nicht. Daher habe ich gestern noch bei einer Osteopathin angerufen und auch gleich am Abend noch einen Termin bekommen. Die war total schockiert wir verspannt ich bin, vor Allem auf der rechten Seite. Die Blockade im ISG hat sie mir aber nicht gelöst… sie ist der Ansicht, dass ich an der Ursache der Blockade arbeiten muss, dann löst sich diese von alleine. Am Freitag habe ich noch einmal einen Termin bei ihr und danach schaue ich mal, wie es mit dem Laufen geht (sie ist dann erst mal im Urlaub). Falls es mein Training zu stark behindert suche ich mich doch noch jemanden, der mir die Blockade löst, an der Ursache kann ich dann ja trotzdem noch arbeiten.

    Jetzt noch was zur Ernährung. Im Januar hatte ich ja anfangs noch mit dem Magen/Darm-Problem zu kämpfen. Im laufe des Monats wurde mein Nahrungmsittelkonsum allerdings immer mehr. Gegen Ende des Monats ist er auf über 5000kCal am Tag gestiegen. Auf die KH habe ich da auch nicht mehr so sehr geachtet und bin am Ende des Monats bei über 30%KH gelandet.
    Februar war noch schlimmer, vom 01.02.18 bis 09.02.18 hatte ich 54150kCal gegessen, was im Tagesschnitt über 6000kCal bedeutet! Samstag und gestern waren mit 5099kCal und 5331kCal etwas niedriger aber auch am Sonntag hatte ich 6062kCal. Insgesamt hatte ich gestern Abend also 70641kCal =>5887kCal/Tag. KH liegen aktuell bei 23%, allerdings hatte ich letzte Woche Montag und Dienstag «nur» 7% KH, was bei 6000kCal aber trotzdem über 100g waren 😀
    Da ich Di/Mi/Do aber Morgens immer schwimmen war (und das zum Teil auch intensiv) bin ich Di/Mi aber doch «ausversehen» in die Ketose gerutscht. Ich hatte kurz überlegt, ob ich diesen Zustand ein paar Tage aufrecht erhalten soll, aber bereits am Mittwochabend hatte ich trotz 4500kCal noch brutal Hunger, hatte aber keine Lust noch mehr Nüsse, Salami etc. zu essen und hab mir dann doch wieder KH gegönnt 😀 Ich bin jetzt mal gespannt, wie lange diese Fresserei anhält.

    Als nächstes werde ich versuchen, mich mal etwas mehr mit TSS (Trainings Stress Score) zu beschäftigen. Bisher habe ich damit gar nicht gearbeitet und ich weiß auch nicht, ob man als ketogen adaptierter richtig damit arbeiten kann. Der TSS beruht (soweit ich weiß) auf verschieden Versuchen und zielt darauf ab, dass man unterschiedliche Intensitäten miteinander vergleichen kann. Das Problem dabei scheint mir aber zu sein, dass dabei wohl darauf geschaut wurde, dass bei gleichem TSS-Wert ungefähr gleich viel KH verbraucht wird… und das würde dann ja bei ketogen adaptierten nicht mehr ganz passen. Aber ich weiß nicht, ob das wirklich so ist und ob dieser Effekt tatsächlich relevant ist, oder ab es nicht doch auch sehr um andere Ermüdungsfaktoren geht… ich hoffe ich finde mal die Zeit mich damit zu beschäftigen.

    #4385

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Ich wollte schon nachfragen, wie es bei dir so läuft… und zack, hier ist deine Antwort! 🙂

    Also das Training eines Triathleten ist schon krass zeitintensiv, wenn man das nicht hauptberuflich macht und gar neben der Arbeit, scheint eine gute Planung die halbe Miete zu sein. 😉

    Wie kann man sich eine ISG Blockade vorstellen? Ich werde es auch gleich mal googeln… 😉

    Ich bin zwar noch ketogen unterwegs, muss aber irgendwie immer mehr mit mir ringen auf Reis und Co zu verzichten, obwohl es mir so gut geht zur Zeit. Naja, muss jeder für sich entscheiden…

    Von TSS hab ich noch nie gehört. Kannst gerne weiter berichten, wenn du es dann mal getestet hast. 🙂

    Und Glückwunsch zur neuen HM Bestzeit! 😀

    #4386

    Magnus
    Teilnehmer

    Ja, die Zeit ist nach wie vor ein Problem… aber ich habe ja jetzt meinen «Teilzeitvertrag» unterschreiben 😀 Seit 1.1.18 arbeite ich «nur noch» 39h in der Woche. Wenn ich die Jahresarbeitszeit ausrechne arbeite ich aber – wegen weniger Urlaubstagen (20Tage im Jahr) – trotzdem noch mehr als meine Frau mit ihrer «Vollzeitstelle» (40h und 30Tage Urlaub)
    Aktuell habe ich aber trotzdem Probleme mein Trainingspensum zu halten… und ich bin ja eigentlich noch zu niedrig. Vor Allem beim Laufen muss ich noch was drauf packen, aber das muss ich langsam steigern… schwimmen sollte ich eigentlich auch mehr machen.

    Und dann kommt es auch immer mal wieder zu ungeplanten Änderungen in meiner Planung und ich habe noch mehr Probleme mein Pensum tatsächlich durch zu bekommen.
    Gestern bin ich mal wieder morgens früh aufgestanden, dieses Mal aber erst um 4:45, da ich direkt auf dem Arbeitsweg beim Schwimmbad vorbei bin und nicht noch von der Arbeit zum Schwimmbad laufen musste. Um 6Uhr hätte es eigentlich öffnen sollen, aber als ich um genau 6 Uhr angekommen bin standen alle davor. Zum einen war kein Schlüssel vorhanden zum Anderen gab es keinen Strom 😀 also gab es kein Schwimmtraining gestern. Da ich aber auch heute und morgen bereits schwimmen eingeplant hatte und Freitags eigentlich keine Zeit für Schwimmen habe, kann ich dieses verpasste Training vermutlich auch nirgends nachholen und ich habe somit knapp eine Stunde weniger Training diese Woche 🙁

    ISG-Blockade ist eine Blockade im Hüftgelenk wobei «Gelenk» hier falsch verstanden werden kann. Bei diesem Gelenk handelt es sich eigentlich nur um zwei Flächen, die übereinander gleiten… bzw. bei mir auf der linken Seite eben nicht mehr so richtig gleiten 😀 Dadurch ist die Beweglichkeit in der Hüfte eingeschränkt was zu einer Fehlhaltung beim Laufen führt und das führt dann zu muskulären Problemen im Hüftbereich sowie im Oberschenkel.

    TSS wird von einigen Athleten zur Trainingsplanung genommen. Jede Trainingseinheit bekommt TSS-Punkte. Diese werden anhand der Intensität vergeben. 1h Training mit der max. Stundenleistung (FTP) hat z.B. einen TSS von 100, 1h mit 50% FTP hat einen TSS von 50. So kann man die verschiedenen Trainings mit verschiedenen Intensitäten bewerten. Der Trainingsaufbau sieht dann (meistens) so aus, dass man versucht die TSS über einen längeren Zeitraum zu steigern. Bei Trainingspeaks wird dieses Prinzip gut umgesetzt. Dort gibt es dann einen Wert, für den alle Trainings der letzten 7 Wochen aufaddiert werden und diese 7-Wochen-Summe sollte dann stetig steigend sein. Dann gibt es eine Summe der letzten 7 Tage. Mit diesen Werten ist eine recht gute Trainingsplanung möglich. Aber es stellt sich halt die Frage, ob das bei Athleten mit sehr hoher Fettverbrennung auch so gut klappt.

    #4387

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    TSS hört sich interessant an, aber den Zusammenhang mit KH hab ich nicht verstanden. Du vergibst halt Punkte nach Trainingsintensität, das geht ja auch ohne KH…

    Schon krass dein sportlicher Stress! 😉 Wenn da ein kleines Rädchen deiner (Wochen)Planung nicht greift, gerät alles ins Wanken. 🙂
    Stell dir mal, du bekommst Nachwuchs! 😀 😛

    #4388

    Magnus
    Teilnehmer

    Wie genau der TSS mit den KH Verbrauch zusammenhängt weiß ich noch nicht. Aber es gibt ein Buch von Allen/Coggan über Training mit Wattmessung und da steht wohl drin (habe ich zumindest in Foren gelesen), dass der TSS dem Glykogenverbrauch entspricht. D.h. Trainings mit gleichem TSS sollen auch gleich viel Glykogen verbrauchen. Das ganze basiert auf irgendwelchen Untersuchungen.
    Ich glaub ich muss mir mal das Buch kaufen 🙂

    #4456

    Magnus
    Teilnehmer

    Gestern waren wieder einmal unsere Vereinsmeisterschaften im Schwimmen. Dieses Jahr konnte ich meine Bestzeit über 800m verbessern… von 13:01 (im Wettkampf) bzw. 12:40 (im Training) auf 12:35. Das hört sich eigentlich ganz gut an, allerdings hatte ich wieder einmal das übliche Problem, beim Schwimmen schaffe ich es einfach nicht im Wettkampf langsam zu starten. Geplant waren die ersten 100m in ca. 1:30. Wenn ich im Training versuche schnell zu starten komme ich auf ca. 1:20 auf die ersten 100m. Gestern bin ich gefühlt langsam gestartet, hab dann nach 100m kurz auf die Uhr geschaut und dort stand 1:20 drauf. Ich hab dann natürlich gleich Tempo raus genommen, konnte aber nicht verhindern, dass ich bereits nach 200m die ersten Probleme bekommen habe, die ersten 100m waren einfach zu schnell. Zwischenzeit nach 400m war 6:02, aber zu der Zeit hatte ich bereits große Probleme, vor allem hatte ich das Gefühl, dass ich keinen Luft bekomme… vermutlich war ich da mit dem Puls am Maximum. Da musste ich noch einmal kurz etwas Tempo raus nehmen. Deprimierend dabei ist, dass mein Vereinskollege Magnus Männer die Strecke in unter 9 Minuten schwimmt, der war gestern allerdings verhindern. Aber auch ohne Magnus war der schnellste gestern mit 9:45 noch deutlich schneller als ich. Auch zwei Andere 16-jährige waren noch knapp unter 11 Minuten und damit deutlich schneller als ich 🙁
    Selbst bei den Mädels waren zwei mit 12:00 (W20) und 12:10 (W18) noch vor mir. Schwimmen gehört definitiv nicht zu meinen Stärken 😀

    Bezüglich meines Zeitproblems bin ich einen Schritt weiter. Während den letzten Rollentrainings habe ich die Zeit genutzt ein bisschen am Laptop zu arbeiten… der steht ja eh neben mir, da ich ja das Tacx-Programm über den Laptop laufen hab. Mit einem externen USB-Bildschirm hab ich auch genug Platz damit zu arbeiten. Allerdings ist es ziemlich mühsam, wenn der Laptop neben dem Rad auf einem Tisch steht… man muss sich ständig rüber beugen.
    Jetzt habe ich mir eine USB-Tastatur mit Trackball bestellt. Mal sehen, ob das Arbeiten während dem Radfahren damit besser geht. Natürlich bin ich dann immer noch nicht so schnell beim Arbeiten wie am normalen PC ohne Rad, aber besser langsam voran kommen als gar nicht 😉

    Das letztens erwähnte Buch über Radtraining mit Wattmessung habe ich mir bei der Gelegenheit auch gleich mal bestellt 🙂 Mal sehen ob ich das mit dem TSS verstehe

    #4457

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Ich glaube die Technik machts beim Schwimmen. Kleine Veränderungen können da schon viel bewirken. Wenn man da aber so zeitlich unterboten wird… ärgert das bestimmt. Aber als Triathlet ist die Gesamtzeit ja entscheidend… 🙂

    Hab auch mal versucht auf dem Heimtrainer nebenher zu arbeiten, ging gar nicht. Das einzige was gut funktioniert hat, war TV nebenbei zu schauen! 😀

    Das mit TSS interessiert mich auch, wenn du da weiterkommst, schreib das gerne hier rein. 😀 😀

    #4458

    Magnus
    Teilnehmer

    Klar zählt beim Triathlon die Gesamtzeit… aber beim Magnus Männer kann ich allenfalls beim Radfahren mithalte, aber auch nur mithalten. D.h. der lässt mich auch beim Triathlon bei der Gesamtzeit ordentlich alt aussehen (auf kurzen Distanzen, lange Distanzen startet er noch nicht).
    Letztes Jahr hat er mal bei einem Langstreckenschwimmen über 5km teilgenommen (openwater) er konnte mit den Top-Schwimmern mithalten und ist nur wenige Sekunden über der Stundenmarke geblieben. Zum Vergleich… meine Bestzeit über die Ironmandistanz (3.8km) liegt bei knapp 1:05 (openwater, Wettkampf) und 1:02:22 (25m Becken, Training). Das ist nicht nur die Technik 😀

    Ich werde berichten sobald ich mehr über TSS weiß 😉

    #4480

    Magnus
    Teilnehmer

    Der März hat angefangen und hier kommt meine (dieses Mal wirklich kurze) Zusammenfassung des Februars:
    Radfahren: 1169km / 45h 22m 29s
    Laufen: 111.35km / 8h 42m 51s
    Schwimmen: 31km / 13h 20m 05s
    Gesamt: 1311.35km / 67h 25m 35s
    Das ist gesamt zwar weniger als im Januar, aber es waren ja auch nur 28 Tage… daher ist der Tagesdurchschnitt im Februar ca. 8 Minuten höher als im Januar und liegt bei 2h24m29s.

    Laufen hatte ich im Februar wieder etwas reduziert im Vergleich zum Januar, dafür war ich mehr Schwimmen.

    Bezüglich Ernährung ging mein Konsum ab der Mitte des Monats wieder zurück, insgesamt war ich im Januar «nur noch» bei 5334kcal am Tag. KH waren allerdings mit 27.5% recht hoch, Eiweiss lag bei 14%… Fett dementsprechend bei 58%

    Diesen Monat stehen zwei Wettkämpfe bei mir an… zuerst am 11.03.18 ein Halbmarathon und eine Woche später ein 10km-Lauf. Daher werde ich die nächsten Wochen wohl eher mehr auf Erholung setzen. Die erste Woche im April bin ich ja dann auch noch im Triathlon-Trainingslager.

    #4507

    Magnus
    Teilnehmer

    Auch wenn ich im Chat nicht mehr aktiv bin, will ich euch trotzdem auf den Laufenden halten. Am Sonntag hatte ich meinen ersten Wettkampf in diesem Jahr, den Halbmarathon in Rheinfelden. Es ist eine kleine, aber schöne Veranstaltung. Gelaufen werden 1,5 runden auf der Bahn, danach zwei «kleine» Runden, gefolgt von zwei «großen» Runden. Ziel ist wieder im Stadion, also hat man zum Schluss noch einmal 300m auf der Bahn. Besonderheit von diesem Wettkampf ist, dass, zusammen mit dem Halbmarathon, der Hobbylauf (4.8km – 1,5 Runden auf der Bahn und eine kleine Runde) auf die Strecke geht. Die Hobbyläufer laufen natürlich ziemlich zügig los und meisten lassen sich auch einige HM-Läufer dazu hinreißen, das Tempo mit zu gehen. Daher fällt es bei diesem Wettkampf besonders schwer, am Anfang nicht zu schnell los zu laufen. Natürlich hatte auch ich dieses Jahr wieder Probleme, mit zu bremsen, und dass, obwohl ich diese Situation mittlerweile kenne.
    Als Ziel hatte ich mir eine Pace von <4:00 gesetzt, aber bereits beim Warmlaufen habe ich gemerkt, dass ich absolut nicht fit bin (war ich auch schon einige Tage davor schon nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt 😀 )
    Wie erwähnt, hatte ich anfangs Probleme, das Tempo niedrig zu halten. Nach dem ersten Kilometer stand 3:45 auf der Uhr, danach habe ich einen anderen Läufer gefunden, der ziemlich gut die 4:00 Pace gelaufen hat. Nach der ersten kleinen Runde haben wir einen weiteren Läufer eingesammelt. Gegen Ende der zweiten kleinen Runden (nach ca. 7.6km) hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Gruppe langsamer wurde und habe mich daraus verabschiedet. Von dem Zeitpunkt an war ich alleine unterwegs bzw. hatte manchmal noch kurz andere, überholte Läufer hinter mir. Das Laufen hat sich weiterhin nicht gut angefühlt, es war sehr mühsam die 4:00 zu halten.
    Am Anfang der letzten großen Runde (bei ca. 15km) habe ich dann die führende Frau eingeholt. Kurz habe ich überlegt, ob ich mich hinten dran hängen soll, da ich gemerkt habe, dass ich kurz vor dem Platzen bin, aber ich hab mich dann für die Taktik «Win or die» entschieden und bin vorbei gelaufen. Bis zum Wendepunkt (bei km 17) habe ich ca. 50m Vorsprung auf die kurz zuvor überholte Frau heraus gelaufen und war nach wie vor im Soll, dann kam die Wende und brutaler Gegenwind… und ich wusste, dass das ca. 3km so bleiben wird. Die ersten 200m nach dem Wendepunkt konnte ich das Tempo noch halten, dann wurde ich deutlich langsamer. Die Pace ging auf 4:20 runter und damit war dann auch klar, dass ich die 4:00 ØPace nicht schaffen werde. Ein paar hundert Meter später wurde ich von einem Mann überholt, der so schnell an mir vorbei lief, dass ich dachte ich würde stehen :-D. Wobei er vermutlich gar nicht mal so schnell war, ich war es der langsamer wurde. Seine Pace schätze ich auf knapp unter 4:00. Gegen Ende des 18. Kilometers hat mich dann die Frau wieder eingeholt, ist neben mich gelaufen und hat mich dann, die Autobahnbrücke hoch, auch überholt. Allerdings mit einem Tempo, dass ich mitgehen konnte.
    Von da an wurde es richtig schmerzhaft. Die Oberschenkel fühlten sich an, als wären sie kurz vor dem Explodieren, aber ich konnte mit ihr mithalten… und ich habe es auch noch geschafft zum Schluss, die letzten 300m auf der Bahn, richtig Tempo zu machen. Ich hatte gehofft, dass die Frau es auch schafft zu beschleunigen, da ich es als nicht richtig empfunden habe, mich 2km von ihr ziehen zu lassen und dann am Schluss vorbei zu sprinten, aber sie konnte wohl nicht mehr schneller. Ich habe es dann gerade noch unter 1:25 geschafft… 1:24:59 ist die offiziell gemessene Zeit, die Siegerin der Frauen kam 7 Sekunden nach mir ins Ziel. Ich muss zugeben, dass ich es ohne sie wohl nicht geschafft hätte unter 1:25 zu bleiben. Ganz alleine hätte ich nicht mehr die Motivation gefunden mich 2km lang so zu quälen 😀
    Der Sieger bei den Männern hatte übrigens 1:19:19 gebraucht, war also 5:40 schneller als ich. Jetzt muss ich schauen, dass ich den Muskelkater los werde, dann gibt’s am kommenden Wochenende noch einen 10km-Lauf.

    #4508

    Magnus
    Teilnehmer

    ergänzend, falls es jemanden interessiert, hier noch der Link zur Garmin-Aufzeichnung:
    https://connect.garmin.com/modern/activity/2548422659

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  Magnus.
    #4510

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Garmin sagt auf der Seiten einen Pace von 4,01 an… ist doch in Ordnung, oder?!

    Wieso bist du denn nicht mehr so aktiv im Chat?

    Na da bin ich mal auf deinen 10Km Lauf gespannt… win or die!!! 😀

    #4517

    Magnus
    Teilnehmer

    Ja, „win or die“. In Rheinfelden habe ich mich nach 17km spontan für „die“ entschieden, mal sehen, wie und wann ich mich beim 10km-Lauf entscheide 😀
    Naja… 4:01 ist >4:00 und nicht <4:00, daher habe ich mein Ziel nicht erreicht und das ist nicht zufriedenstellen 😀 Aber immerhin persönliche Bestzeit.

    Ich dachte eigentlich das Thema mit dem Chat hätten wir im Chat schon genug behandelt. Im Chat geht es meistens um Kraftsport, mit dem ich nichts anfangen kann. Da lohnt es sich nicht den Chat zu lesen und sich ständig über die Art der Ausdrucks- und Schreibweise Anderer aufzuregen.

    #4518

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Also ich persönlich finde es schade, dass du da nicht mehr aktiv bist! Aber nun gut…

    Du bist persönliche Bestzeit gelaufen… du hast alles richtig gemacht! 😛

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