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Dieses Thema enthält 298 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Magnus vor 1 Woche, 6 Tagen.

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  • #4519

    Magnus
    Teilnehmer

    Persönliche Bestzeit, aber nur 25 Sekunden schneller als meine Trainingsbestzeit vor ca. 6 Wochen und nach de Training vor 6 Wochen hab ich meine Beine fast gar nicht gespürt, hätte noch weiter laufen können. Daher hatte ich mir für den Wettkampf schon mehr erhofft.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass es für meine Gesundheit besser ist, nicht mehr im Chat aktiv zu sein 😀 und für alle anderen Beteiligten auch 😀

    #4564

    Magnus
    Teilnehmer

    Am Sonntag war der erwähnte 10km-Lauf. Bedingungen waren nicht so optimal In der Nacht hatte es geschneit und ein Teil der Strecke war Schotter… bzw. nach dem Schnee und den zuvor ausgetragenen Nordic Walking & Hobbyläufen war auch Matsch dabei 😀
    Da ich schon vor dem Wettkampf gespürt habe, dass ich noch nicht wieder erholt war, hatte ich keine zu großen Erwartungen… Sub40 war das Ziel.
    Die Strecke bestand aus 4 Runden mit jeweils 2.5km. Die erste Runde lief noch ganz gut, ich hatte mich auch etwas zurückgehalten. Gegen Ende der ersten Runde fing es dann an in der Wade zu zwicken, Anfang der Zweiten Runde kamen die ersten kleinen Krämpfe. Danach bin ich 3 Runden lang nahe am Krampf unterwegs gewesen. D.h. mein Tempo wurde vom Zwicken in der Wade vorgegeben 😀
    Entsprechend hatte ich am Ende auch nur 174BpM ØPuls anstatt der angepeilten 180-182BpM und der max. Puls lag gerade mal bei 180BpM.
    Dafür war dann die Zeit aber noch recht gut. Auf teilweise matschiger Strecke und mit Problemen in der Wade noch 38:48… das hatte ich nicht erwartet. Ich war nur 10 Sekunden hinter meine Bestzeit über 10km und die hatte ich vor zwei Jahren auf komplett asphaltierte, flacher Strecke bei bestem Wetter gelaufen.
    Und auch nach dem Wettkampf hatte ich, bis auf die Wade, keine Muskulären Probleme…. Kein Muskelkater oder ähnliches.

    Auch hier wieder der Link zur Garmin-Datei:
    https://connect.garmin.com/modern/activity/2563418327

    #4565

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Stell dir mal vor, die kompletten Bedingungen wären super gewesen… die Bestzeit wäre gefallen!!

    Ich wollte mal wieder den Konjunktiv ins Spiel bringen! 😉

    Und Glückwunsch zur Zeit! (Ich bin noch nie unter 40min die 10Km gelaufen!)

    #4658

    Magnus
    Teilnehmer

    Ich bin mittlerweile zurück aus Mallorca und hab auch schon mein erstes Trainings-Rennen hinter mir.

    Auf Mallorca hatten wir 5 Trainingstage und 1 Erholungstag. Wir waren von dem Trainingslager total begeistert, vor Allem, da es nicht nur darum ging, mit vollem Tempo durch die Gegend zu ballern :-D.
    Beim Trainingsumfang wäre auf jeden Fall auch mehr möglich gewesen, aber so war es schon gut. Wir hatten Training, Erholung und auch viel Spaß. Insgesamt waren es am Ende gut 500km Radfahren, ca. 13km Schwimmen und einen 14km-Lauf (für mich, meine Frau hatte ca. 400km Radfahren, Schwimmen hat sie nicht aufgezeichnet, war aber auf jeden Fall deutlich weniger und laufen war sie gar nicht).
    Die ersten 3 Tage habe ich noch ruhiger angehen lassen und bin an bei den Anstiegen einfach mit dem Schnellsten der anderen Fahrer mitgefahren. Die letzten beiden Tage habe ich mich dann allerdings an den Anstiegen «selbständig» gemacht und bin ein für mich zügiges Tempo hoch gefahren. Oben habe ich dann entweder gewartet oder bin den Anderen entgegen gefahren. Samstag sind wir zurück geflogen und Sonntag war bei uns bestes Wetter, was mich dazu verleidet hat, gleich wieder in die Hügel zu fahren… war allerdings nur eine kleine Runde (70km, 1500hm).
    Gestern hatte ich mein erstes Radrennen dieses Jahr (wieder die Abendrennserie in Möhlin, welche ich letztes Jahr bereits gefahren hab). Lief recht gut für mich. Gleich zum Start hab ich (mal wieder) attackiert und bin den ersten Kilometer alleine vorne weg gefahren, dann wurde ich wieder eingeholt und war den Rest des Rennens damit beschäftigt vorne Tempo zu machen, zu attackieren oder nach einer Attacke wieder in den vorderen Teil des Feldes fahren (nach einer Attacke wird man meistens im Feld erst einmal nach hinten durchgereicht, da die Beine platt sind).
    Diese Woche wird noch voll trainiert, ab nächster Woche muss ich darauf achten, dass ich zu den Wettkämpfen fit werde. Am 22.04.18 ist der erste Liga-Wettkampf, die Woche drauf der Marathon in Hamburg und nochmal eine Woche später der Kurzdistanz-Triathlon in Rheinfelden.

    Am Donnerstag vor dem Trainingslager (29.03.18) war bereits ein erstes «Rennen»… den Bergsprint der Vereinsmeisterschaft, welchen wir auch im letzten Jahr schon durchgeführt hatten. Das war allerdings kein offizielles Rennen. Meine Zeit war ungefähr gleich wie letztes Jahr. Dieses Rennen war meine erste, wirklich intensive Einheit diese Saison.

    #4775

    Magnus
    Teilnehmer

    Und wieder einmal ein Wettkampfbericht.

    Am Sonntag war ich bei meinem ersten Liga-Triathlon am Start. Der Wettkampf über die Sprintdistanz (0.7/20/5) fand in Neckarsulm statt. Geschwommen wurde im 50m Becken im Zick-Zack-Kurs, danach 4 Runden Radfahren durch die Weinberge (340hm) und dann noch einmal 4 Runden Laufen (115hm), ebenfalls durch die Weinberge.
    Da mein Verein ganz im Süden von Baden-Württemberg ansässig ist und wir die Mannschaft dieses Jahr neu gegründet haben, starten wir in der niedrigsten Liga, der Landesliga, im Bereich Süd. Der Süden ist offensichtlich nicht ganz so stark mit Triathleten besiedelt, daher hat die «BaWü-Landesliga Süd» nur 14 Mannschaften, die «BaWü-Landesliga Nord» hat 32 Mannschaften.

    Jetzt zu meinem Wettkampf…
    Schwimmen verlief für meine Verhältnisse recht gut… 10m59s für die 700m und dem Ausstieg aus dem Wasser (was Rang 26 nach dem Schwimmen bedeutet), danach 1:49 für den Wechsel auf das Rad. Radfahren war ganz OK. Der Anstieg war total unregelmäßig, was zusammen mit der extrem kurzen Distanz nicht gerade gut für mich war, außerdem muss ich 85kg den Hügel hoch schleppen :-D. Daher bin ich mit meiner Radzeit (38m10s, 14. von 56) ganz zufrieden. Die erste Runde war die langsamste, da wir aus der Wechselzone direkt in ein abfallendes Stück gekommen sind und erst einmal Schwung aufnehmen musste… das war in den folgenden Runden anders, da sind wir dort mit voller Geschwindigkeit vorbeigefahren. Die anderen drei Runden waren relativ gleich schnell, nur in der letzten Runde war ich wieder ein bisschen langsamer, da ich mich ja wieder auf die Wechselzone vorbereiten musste (Schuhe öffnen, aus den Schuhen raus etc.).
    Danach kam das Laufen. 50% der Strecke ansteigen, der Rest absteigend… flach war es nirgends :-D. Beim Laufen habe ich mit Steigungen mehr Probleme als beim Radfahren, dazu noch die kurze Distanz. Die erste Runde war extrem mühsam, danach lief es zunehmend besser. Auf der letzten Runde hatte ich auf einmal das Gefühl, dass es jetzt so langsam gut läuft, aber da war der Wettkampf auch schon vorbei 😀 Beim Laufen bin ich tatsächlich jede Runde schneller geworden.
    Am Ende hat es für Platz 27 von 56 in der Landesliga Süd gereicht. Interessant ist, dass bei diesem Wettkampf auch die Landesliga Nord und die 1. BaWü-Liga am Start waren. Daher kann ich meine Zeiten mit den Zeiten der Landesliga-Nord und der 1. BaWü-Liga vergleichen. In der ersten Liga hätte ich, wie erwartet, keine Chance gehabt. Meine Zeit (1h14m8s) hätte dort nur für den 69. Rang (von 80 Startern) gereicht. Aber bei der Landesliga-Nord scheinen viele weniger gute Athleten zu starten. Dort wäre ich 33. (von 128) gewesen.

    Mit der Mannschaft hat es dann leider auch nur für den 9. Rang gereicht… obwohl unser stärkster Athlet auf den 4. Rang gekommen ist. Ich war als 27. zweiter vom Team und der Dritte von uns kam auf den 31. Rang.

    Gesamt lässt sich sagen, dass ich bei derart kurzen Distanzen meine Probleme habe… bis ich richtig im Wettkampf drin bin, ist der Wettkampf schon vorbei 😀 Außerdem bin ich die ganze Zeit nahe am Limit unterwegs gewesen, schneller ging nicht, aber dieses Tempo hätte ich noch länger durchhalten können.
    Heute werde ich vermutlich wieder beim Radrennen in Möhlin starten, aber nur im Feld mitfahren, da ich mich für den Marathon am Sonntag erholen muss.

    #4776

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Glückwunsch!
    Und das ganze auch ohne Schmerzen überstanden, ist ja nicht verkehrt! 🙂

    Was bedeutet denn in dem Fall „Zick-Zack-Kurs“? Hin her, hin her usw?

    #4782

    Magnus
    Teilnehmer

    Zick-Zack-Kurs wird meistens angewendet, wenn viele Starter bei Schwimmen im Becken auf die Strecke geschickt werden. Dabei werden die Athleten mit einem zeitlichen Abstand (in Neckarsulm waren es 15 Sekunden) einzeln los geschickt. Die erste Bahn wird einfach normal geschwommen. Am Ende der Bahn ist die Leine hoch gehängt und man muss beim Wenden unter der Leine durch. Dann werden die nächsten Bahnen immer zweifach geschwommen. In diesem Fall immer mit der Leine links vom Schwimmer. D.h. die erste Bahn hatte man den Beckenrand rechts von einem, die Leine links und kein Gegenverkehr. Dann unter der Leine durch und auf der zweiten bahn zurück, dieses Mal mit Gegenverkehr und wieder mit der Leine (Abtrennung zur ersten Bahn) links. Am Ende normal wenden und wieder mit der Leine (dieses Mal die Abtrennung zur dritten Bahn) links. Am Ende dann wieder unter der Leine durch auf die dritte Bahn… usw. Bis zur letzten (achten) Bahn. Die wird wieder nur in eine Richtung geschwommen, also ohne Gegenverkehr. Somit ist der Ausstieg auf der gleichen (kurzen) Seite wie der Start und man hat auf 8 Bahnen 700m geschwommen.
    Ich hatte allerding leider eine unglückliche Startposition. Die Athleten vor mir waren langsamer und die hinter mir schneller. Ungefähr nach der Hälfte haben wir uns alle zu einer Gruppe zusammen gefunden… sieben Athleten mit unterschiedlichem Tempo, das war eine ordentliche Schlägerei 😀 war schon fast wie Freiwasserschwimmen mit Massenstart. Dafür war die Bahn vor uns und die Bahn hinter uns dann so ziemlich leer 😀

    Gestern hatte ich noch einen lockeren Erholungslauf nach der Arbeit gelaufen… allerdings ist mir danach dann aufgefallen, dass der Erholunglauf länger war als der Wettkampf 😀
    Ich bin halt wie gewohnt meine kurze Strecke (8,4km) gelaufen… ganz gemütlich mit 139ØPuls und einer Pace von 4:56. Der Wettkampf, von dem ich mich erholen wollte hatte aber nur eine Laufdistanz von 5km 😀 Das ist (soweit ich mich erinnern kann) bei mir das erste Mal, dass das Erholungstraining länger war als der Wettkampf. Aber es war erholsam 😉

    Heute hab ich noch einmal kurz eine etwas intensivere Einheit eingelegt, ich war beim Abendrennen in Möhlin. Aber ich hatte mir vorgenommen, dass ich nur hinten im Feld mitfahr und keine Tempoarbeit machen. Erstaunlicherweise habe ich das auch tatsächlich so durchgezogen. Magnus Männer war auch am Start (auch er ist in Neckarsulm gestartet) aber er hat es nicht geschafft sich durchgehend zurück zu halten 😀
    Es ist erstaunlich, wie entspannt so ein Wettkampf sein kann, wenn man sich durchgehend im Feld versteckt 😀

    Heute war dann auch erste einmal mein letzter Trainingstag… mit 1.8km Schwimmen (am Morgen) und insgesamt über 130km Radfahren (davon 38km Wettkampf mit 42.3km/h)
    Aber ab jetzt gibt es nur noch Erholung, bis zum Marathon am Sonntag 😉

    #4783

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Danke für die Erklärung! Wieder was gelernt… 😀
    Dann schon einmal viel Erfolg für Sonntag! 🙂

    #4831

    Magnus
    Teilnehmer

    Am Sonntag war ich, wie bereits erwähnt, beim Marathon im Hamburg am Start. Dieses Jahr mit dem Ziel, das Ziel zu erreichen 😀 (letztes Jahr bin ich ja wegen meiner Achillessehne geplant nach 16km ausgestiegen).
    Allerdings hatte ich mir trotzdem keine hohen Ziele für dieses Jahr gesetzt. Das lag zum Einen daran, dass ich letzte Woche für das Ligateam starten musste, zum Anderen aber auch daran, dass ich wegen meiner Achillessehne ein Jahr lang keine längeren Distanzen laufen war. Das erste Training über einen Halbmarathon (nach der Entzündung) hatte ich am 22.10.17. Im November war der längste Lauf 16km (1 mal) und im Dezember ebenfalls 16km (auch nur 1 mal). Lediglich im Januar habe ich mit 2x HM, 1x 26km und 1x32km etwas öfters über längere Distanzen trainiert. Anfang Februar waren es dann noch 2x HM, danach wurden die Distanzen wieder kürzer.
    Da mein Training nicht optimal für eine gute Marathonzeit war, hatte ich auch die Tage vor dem Marathon auf nichts geachtet.
    Am Samstag war ich mit der Familie meiner Frau auf Sightseeing und hatte über 25000 Schritte durch Hamburg gelaufen, das war sicherlich auch nicht optimal als Vorbereitung.

    Am Sontag stand ich dann recht locker in der Startaufstellung, ganz ohne Erwartung und ohne Druck. Nach dem Startschuss bin ich einfach mit der Masse mit gelaufen… zumindest die ersten paar Kilometer. Da ich eine Zielzeit von 3:14.59 angegeben hatte, war ich in Startblock C und es ging auch am Anfang in der großen Gruppe recht gut vorwärts. Allerdings hatte ich von Anfang an leichte Schmerzen in der linken Wade (eventuell vom Triathlon die Woche davor, da hatte ich auch schon Probleme an gleicher Stelle). Hierdurch war es recht mühsam den Puls hoch zu halten, ich bin dann auch erst nach ca. 10km auf den geplanten Puls (160BpM) gekommen. Nach gut 20km kamen dann langsam die ersten Beschwerden im Oberschenkel, nach 30km ging es dann richtig los mit den Problemen. Zwischen km 30 und 33 haben die Oberschenkel richtig zugemacht. Ab km 33 ging das Laufen nur noch mit übelsten Schmerzen in den Oberschenkeln. Bis dahin war das Tempo schneller als gedacht, aber von da an war es nur noch absolute Quälerei. Ich hab dann angefangen bei den Verpflegungsstationen zu gehen, aber das Gehen war fast so Schmerzhaft wie das Laufen, also bin ich trotz der Schmerzen „einfach“ weiter gelaufen 😀 Allerdings verging die Zeit dann gar nicht mehr. Ich habe ständig auf die Uhr geschaut, aber die Kilometeranzeige stieg nur quälend langsam an. Dass der Straßenverlauf am Ende noch einmal leicht ansteigen war, hat das Ganze auch nicht besser gemacht :-D.

    Jetzt zu den Zeiten… bis zum Halbmarathon war ich erstaunlich schnell unterwegs. Offizielle HM-Durchgangszeit lag bei 1:31:03 (4:18min/km). Dann kamen die ersten Probleme mit den Oberschenkeln und ich wurde etwas langsamer. Die 30km hatte ich nach 2:10:28 erreicht (4:21min/km) und dann wurde es langsamer. Nach 35km lag ich nur noch bei 4:25min/km (2:34:29) und im Ziel war es „nur noch“ 4:28min/km (3:08:41).

    D.h. trotz wenig optimaler Vorbereitung konnte ich meine Persönliche Bestzeit (3:14:07) deutlich unterbieten und nach dem Wettkampf hatte ich auch absolut keine Probleme mit der Ausdauer… lediglich die Oberschenkelmuskulatur war einfach total am Ende. Das lässt hoffen, dass meine Marathonzeit, mit dem richtigen Training, noch deutlich besser werden könnte.
    Ich werde jetzt die nächste Zeit wieder darauf achten, dass ich mehr lange Läufe in mein Training einbaue.

    Hier noch die Links:
    Garmin
    https://connect.garmin.com/modern/activity/2664823218
    Offizielle Zeitmessung
    http://hamburg.r.mikatiming.de/2018/?content=detail&fpid=list&pid=list&idp=99999915DBE17500002BF20D&lang=DE&event=HML&event_main_group=custom.meeting.marathon&num_results=500&search%5Bsex%5D=M&search%5Bage_class%5D=%25&search_event=HML

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 5 Tagen von  Magnus. Grund: Links vergessen
    #4833

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Glückwunsch!
    Krasse Geschichte, hätte Angst, mir da was im Muskel kaputt zu machen bei solchen Schmerzen. Aber man kann da ja nicht einfach abbrechen, so „kurz“ vorm Ende gell!? 😀

    #4834

    Magnus
    Teilnehmer

    Ich weiß ja schon aus Erfahrung, was passiert wenn ich mit den Schmerzen weiter laufe… ich bekomme brutalen Muskelkater 😀
    Und ein Marathon ganz ohne Schmerzen in der Muskulatur wäre ja auch langweilig… nur so früh war halt sehr heftig. In Basel kam das auf den letzten 5-6km, und das war schon brutal 😉

    #4864

    Magnus
    Teilnehmer

    Und schon wieder ein Wettkampfbericht…
    Gestern war der Rheinfelder Triathlon. Da es ein sehr schöner Wettkampf ist und (mehr oder weniger) direkt vor meiner Haustür stattfindet, habe ich mich entschieden dort zu starten obwohl ich letzte Woche den Marathon hatte. Geplant war einfach nur Spaß haben… und ins Ziel kommen. Aber, wie so oft, kam es dann doch anders.

    Erst einmal kurz zum Wettkampf:
    Schwimmen: 700m im 50m Becken, ZickZack-Kurs, Einzelstart mit 20 Sekunden Abstand.
    Radfahren: 2 Runden mit je 21.5km. Nach ca. 4km kam ein erster Steiler Anstieg (max. ca. 14%). Insgesamt waren an dem Anstieg ca. 130hm auf ca. 1.5km zu bewältigen. Danach eine weniger steile Abfahrt, gefolgt vom zweiten Anstieg. Dieser hatte noch einmal ca. 130hm, allerdings auf knapp 4.5km verteilt… den konnte man richtig gut hoch drücken, ich musste noch nicht einmal aufs kleine Kettenblatt schalten. Oben dann ein Wendepunkt und wieder zurück zum Fuß des Anstiegs. Danach knapp 5km flach zurück zur Wechselzone.
    Laufen: 2 Runden mit je 5km, relativ flach, teilweise Schotter.

    Die 700m Schwimmen sind für eine Olympische Distanz zu kurz, geht aber nicht anders, da wir ja im Becken schwimmen müssen und bei 8 Bahnen max. 700m möglich sind. Bis letztes Jahr gab es noch ein Wettkampf «Olympische Distanz Elite». Dieser war auf 30 Starter begrenzt und man konnte sich nicht einfach anmelden, sondern musste sich «Bewerben». Damals gab es nur bei diesem Wettkampf Preisgeld, beim anderen nur Sachpreise (Nur Sachpreise ist bei Jedermann-Veranstaltungen normal). Der einzige Unterschied bei diesem Wettkampf war, dass man nach den 700m aus dem Becken steigen, zum Start auf der anderen Seite Laufen und erneut die 700m schwimmen musste (daher die Begrenzung auf 30 Starter). So kam man dann auf die übliche Schwimmdistanz. Dieser Wettkampf hat dafür gesorgt, dass die richtig guten Athleten nicht in meinem Wettkampf dabei waren… das war dieses Jahr anders 😀 Zusätzlich gab es dieses Jahr auch etwas mehr Starter… die Konkurrenz für mich war also deutlich größer. Das alles war mir aber egal, da ich eh nicht mit einer guten Zeit gerechnet hatte.

    Aber wie gesagt… es kam anders als geplant 😀
    Schwimmen lief recht gut, das hatte ich aber auch noch erwartet. Der Marathon letzte Woche ging ja vor allem auf die Beine ;-). Nach 10:46 bin ich richtung Wechselzone (diese Zeit beinhaltet das Springen ins Becken, sowie den Ausstieg aus dem Becken). In der Wechselzone lief alles nach Plan. Ich bin gut aus dem Neoprenanzug rausgekommen und hatte auch sonst keine Probleme. Danach kam das Radfahren.
    Beim Radfahren habe ich von Anfang an andere Athleten überholt. Es hat sich einfach richtig gut angefühlt. An der kurzen, steilen Rampe hatte ich meine Mühe, aber das ist mit 85km normal :-D. Vor allem auf dem leicht abfallenden Stück zwischen den beiden Anstiegen lief es richtig gut und auch den zweiten, flacheren Anstieg bin ich super hochgekommen. Ø29km/h bei knapp 3% Steigung über 4.5km kann sich sehen lassen 🙂
    Auf dem Flachstück musste ich allerdings ordentlich drücken. Hatte Mühe die Intensität zu halten. Beim Übergang zur zweiten Runde habe ich dann auf die Uhr geschaut und mit der Zeit vom letzten Jahr verglichen… ich war gute 2 Minuten schneller! Und schon ging es nicht mehr nur ums ins Ziel kommen, sondern um eine gute Radzeit. Im Vorjahr war meine Radzeit nur 1m22s langsamer als die Bestzeit in meinem Wettkampf.
    Auch die zweite Runde lief bestens. Allerdings wurde ich dann am zweiten Anstieg überholt! Daniel Lauber, der Athlet, der letztes Jahr in Schopfheim hinter mir zweiter wurde, ist an mir vorbeigefahren. Das war am Ende des letzten Anstiegs, genau vor dem Wendepunkt. Auf der Abfahrt danach war er mir allerdings wieder in kleines bisschen zu langsam, aber nicht genug um ihn wieder zu überholen. Auf dem Flachstück zurück zur Wechselzone hatte ich dann Mühe ihm zu folgen. Anfangs habe ich versucht ziemlich genau die notwendigen 10m Abstand zu halten, später wurde der Abstand langsam größer. Bei der Einfahrt zur Wechselzone hatte er ca. 50m Vorsprung auf mich.
    Bei der Einfahrt in die Wechselzone habe ich dann gesehen, dass ich eine Radzeit von unter 1h12m hatte und somit 4 Minuten schneller war als im Vorjahr.
    Dann ging es zum Laufen. Ich bin recht vorsichtig losgelaufen, habe aber schnell gemerkt, dass es mir gar nicht mal so schlecht geht. Ich hatte starke Problem mit Schmerzen in der Muskulatur usw. erwartet. Das Problem was ich hatte war aber nur, dass ich ein leichtes Zwicken in der Wade hatte und dass mir die Kraft gefehlt hat um wirklich in einen akzeptablen Puls zu kommen… 160BmP war für einen solchen Wettkampf zu gemütlich. Trotzdem hatte ich eine Pace von ca. 4:20min/km und konnte diese auch halten. Selbst auf den letzten zwei Kilometern, als ich dann doch Schmerzen im Oberschenkel und leichte Verkrampfungen hatte, konnte ich das Tempo halten. Eigentlich ging es ja nur um den Spaß und nicht um ein gutes Ergebnis, aber nach der Radfahrt und mit erstaunlich wenig Problemen beim Laufen musste ich dann doch meine Ziele ändern, zumindest den Daniel Lauber (ich wusste nicht wie viel nach mir er gestartet war), wollte ich in der Ergebnisliste wieder hinter mir sehen 😉 Ich habe ihn dann auch nach einem Kilometer wieder überholt und am Ende auch nicht mehr hinter mir gesehen. Am Ende habe ich für die 10km 42m36s gebraucht und war somit auch beim Laufen schneller (1m20s) als im Vorjahr. Den gesamten Wettkampf habe ich in 2h09m49s bewältigt, 8 Minuten schneller als letztes Jahr… Daniel hatte eine Zeit von 2:11:02, er hat beim Laufen 2,5 Minuten auf mich verloren. Im letzten Jahr hätte meine diesjährige Zeit zum zweiten Platz gereicht, beim Radfahren wäre ich, mit Abstand, der schnellste gewesen. Dieses Jahr, mit den «Elite»-Athleten, wurde ich nur 15 (161 kamen ins Ziel) und auch bei der Radzeit war ich «nur» 10. Die Radbestzeit war dieses Jahr identisch zur letztjährigen Radbestzeit des Elite-Wettkampf… 1h07m39 .

    Jetzt werde ich allerdings für ein paar Wochen eine Wettkampfpause einlegen und mich auf mein Training konzentrieren.

    Mein Liga-Team war übrigens auch am Start. Die Liga musste auch 700km schwimmen, dann aber nur je eine Runde Radfahren und Laufen. Es war ein Teamwettkampf, d.h. alle 4 Athleten starten gleichzeitig, am Ende zählt die Zeit des Dritten. Die vier Kollegen, die gestern gestartet sind, haben eine sehr gute Leistung gezeigt und wurden am Ende dritter. Nach dem 9 Rang vor zwei Wochen war das ein überraschender Erfolg.

    Garmin:
    https://connect.garmin.com/modern/activity/2678224671/3

    #4865

    Thomas Mann
    Teilnehmer

    Glückwunsch! Läuft ja wirklich gut bei dir!
    Dein armes Liga Team… 700km schwimmen ist bestimmt hart! 😉

    Wieso trägst du bei 700m und den Temperaturen ein Neopren, ist das wirklich notwendig, kostet das nicht zu viel Zeit in der Wechselzone?

    Wie sieht eigentlich deine Ernährung zur Zeit aus?

    #4866

    Magnus
    Teilnehmer

    Das Wasser wurde erst vor wenigen Tagen eingelassen, Schwimmbad hatte noch nicht offiziell offen. Temperatur lag bei 20°C, d.h. Neopren ist erlaubt, aber keine Pflicht. Fast alle hatten Neopren an. Liegt daran, dass es bei den Meisten schon einen Zeitvorteil bringt. Bei mir waren es geschätzt knapp 30 Sekunden, die ich mit Neo schneller war. Das Ausziehen hat mich kaum Zeit gekostet… vielleicht 5 Sekunden (schwierig beim Neoprenanzug ist das Anziehen, nicht das Ausziehen 😀 ). Man darf ja auf dem Weg zur Wechselzone den Neo bis zur Hüfte ausziehen. Bei mir spielt dann noch das Thema Krämpfe eine Rolle. Bei kaltem Wasser hab ich mehr Probleme mit Krämpfen, da zieh ich den Neo lieber an 😉

    Ernährung ist bei mir unverändert. Ich esse relativ normal, versuche nur unnötige Kohlenhydrate weg zu lassen.

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